28 Interessierte besichtigten Ziegelei Schlagmann

Nach Längerem stand bei der Kolpingsfamilie Isen mal wieder eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm: Am 20. Oktober ließen wir uns bei einer Führung durch die Ziegelei Schlagmann in Isen erklären, wie dort Ziegel hergestellt werden.

28 Interessierte hatten sich dazu am Werkseingang der Ziegelei versammelt. Sowohl wir von Kolping als auch das Team der Firma Schlagmann waren überrascht und erfreut, dass wir mit der Führung so großes Interesse geweckt hatten.

Schlagmann_1Nach einer kurzen Begrüßung durch Jarli Müller berichtete der Betriebsleiter Anton Stangl von den Anfängen der Ziegelherstellung in Isen ab Ende des 19. Jahrhunderts in der damaligen Ziegelei Bachmeier, die von den Gebrüdern Meindl gekauft und zu einer industriellen Ziegelfertigung ausgebaut wurde. Über die Ziegel Union wurde das Werk schließlich in die Firma Schlagmann GmbH Zeilarn eingegliedert und produziert heute täglich 400 Paletten Ziegelsteine.

Nach dieser Einführung wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt und von Anton Stangl sowie von Robert Wenich durch das Werk geführt. Dabei wurde der komplette Produktionsprozess von der Lehmanlieferung bis hin zur Verpackung der fertigen Ziegel genau gezeigt und erklärt. Ein Teilnehmer hat es während der Führung sogar fertiggebracht, durch das Durchschreiten einer Lichtschranke die Verpackungsmaschine zum Stillstand zu bringen – vom Funktionieren der Sicherheitsvorkehrungen konnten die Teilnehmer sich also ebenfalls live überzeugen. 😉

Schlagmann_3Unter anderem haben wir erfahren, dass in Isen über 40 Sorten Ziegel hergestellt werden, aber nicht alle. Die Schlagmann-Gruppe tauscht untereinander die einzelnen Sorten aus.

Nach zwei Stunden interessanter Führung bedankte sich Albert Rappold beim Team der Firma Schlagmann für die Führung und bei den Teilnehmern für ihr Interesse. Albert erinnerte sich daran, dass er als kleines Kind oft bei der Ziegelei gewesen sei, die Abläufe dort aber noch nie so genau gesehen habe wie jetzt. Auch andere Teilnehmer kannten das Werk aus früheren Führungen und waren erstaunt, wie sich die Herstellung über die Jahre gewandelt hatte.